5 Gefährliche Fische um Mallorca, die Du definitiv kennen solltest

Gefährliche Fische Mallorca

Wusstest Du, dass es rund um Mallorca gefährliche Fische gibt, die dir deinen Urlaub gehörig vermiesen können?

Und damit meine ich noch nicht mal die absoluten seltenen Blauhaie, die eigentlich eher im offnen Meer anzutreffen sind und sich gelegentlich mal an die Küste herantrauen.

Zu den gefährlichen Fischen rund um Mallorca zählen das Petermännchen, die sogar im knöcheltiefen Wasser anzufinden sind und einen äußerst giftigen Stachel vorweisen, der Stachelrochen, die Feuerqualle, der Feuerfisch und leider auch die extrem giftige Portugiesische Galeere, mit der keinesfalls zu Spaßen ist.

Damit Du aber ungetrübte und vor allem sicher ins Wasser gehen kannst, möchte ich hier kurz auf 5 gefährliche Fische eingehen, die rund um Mallorca vorkommen.

Viel Spaß beim Lesen.

5 gefährliche Fische vor Mallorca

#1 Petermännchen

gefährliche fische mallorca
Gefährliche Fische Mallorca

Gefährlich durch: Giftige Stacheln an der Rückenflosse

Vorkommen: Flachwasser

Der beliebteste und meistens auch bekannteste Vertreter der gefährlichen Fische vor Mallorca ist sicherlich das kleine aber bedeutsame Petermännchen.

Das Petermännchen kann bis zu 50 cm groß werden, wobei solche Sichtungen relativ selten sind. Oft sind diese Fische nur so groß wie eine Handfläche.

Da die Petermännchen sogar im flachen Wasser anzutreffen sind kannst Du dir sicherlich vorstellen, dass Begegnungen an der Tagesordnung sind.

Sie halten sich gerne im oder auf dem Sandboden auf und vergraben sich oft in diesem. Die Augen und der Rücken gucken hierbei noch aus dem Sandboden heraus, wobei Sie so auf ihre Beute, die aus kleinen Fischen besteht, warten.

Es gibt unzählige Arten verschiedenster Petermännchen, die beinahe weltweit anzutreffen sind – jo sogar in der Ostsee gibt es Sie.

Petermännchen sind vor allem durch deren Giftstachel an der Rückenflosse absolut gefährliche Fische von Mallorca.

Ein Stich verläuft meistens ziemlich schmerzhaft und geht mit äußerst starken Schwellungen einher. Alleine diese Mischung ist schon ziemlich fies.

Wenn es aber faustdick kommt und Du allergisch auf diesen Stich reagierst, dann kann es im schlimmsten Fall zu Bewusstlosigkeit und einem Herzstillstand führen!

Wenn Du dazu noch im Wasser bist, dann hat das leider tödliche Folgen.

Bei einem Stich solltest du also schnellstens das Wasser verlassen und einen Arzt aufsuchen.

#2 Stachelrochen

Gefährlich durch: Kräftiger Giftstachel am Schwanz

Vorkommen: Im Sand, im Flachwasser sowie in tieferen Regionen

Ja ja, der liebe Stachelrochen.

Wenn du genauso wie ich auch schon zur etwas älteren Generation so zwischen 30 und 60 Jahre gehörst, dann kennst du bestimmt noch Steve Irwin.

Der australische Abenteurer, der auch oft als Crocodile Hunter bekannt wurde, wurde durch den Stich eines Stachelrochens leider tödlich verletzt.

Stachelrochen haben an ihrem peitschenförmigen Schwanz einen Stachel mit dem sie bei Gefahr ausschlagen und sich verteidigen können.

Steve Irwin ist damals genau über einem Stachelrochen geschwommen.

Als sich dieser verteidigen wollte, weil er Angst bekommen hat, landete der Stachel unglücklicherweise punktgenau in seinem Herz.

Das muss natürlich auch nicht immer so kommen aber die Gefahr besteht natürlich. Daher ist es unglaublich wichtig, dass du dich niemals über einem Stachelrochen befindest!

Wenn du das befolgst bist du eigentlich relativ sicher im Umgang mit diesen Tieren.

Stachelrochen verbuddeln sich aber auch gerne im Sand!

Durch ihre flache Form sind sie natürlich schnell mit Sand bedeckt wodurch man sie eigentlich gar nicht mehr direkt sehen kann.

Wenn das Wasser dazu noch relativ flach ist, dann wirst du die Stachelrochen kaum sehen und unter ganz ungünstigen Umständen möglicherweise auf sie treten.

Entweder ergreifen Sie panikartig die Flucht oder du hast halt das Pech und bekommt den Stachel ins Bein.

Bei einigen der Stachelrochen weist der Stachel sogar über widerspenstige Widerhaken auf, so dass er entweder stecken bleibt oder eine klaffende Wunde erzeugt.

Gepaart mit einem Gift, welches im gleichen Augenblick injiziert wird und dir letztendlich üble Schmerzen beschert, endet der Trip im Wasser rund um Mallorca ziemlich schnell.

Hört sich nicht lustig an oder? :-)

#3 Feuerfisch

gefährliche fische mallorca

Gefährlich durch: 13 Giftstacheln an den Flossen

Vorkommen: Flaches Wasser; Lauerjäger, der sich gerne hinter Steinen oder Felsen versteckt

So schön die Feuerfische auch sind, so gefährlich sind diese Fische hier in Mallorca allerdings auch.

Rings um diese Fische befinden sich nämlich etliche fast schon unzählige Stacheln die mit einem fiesen Gift versehen sind.

Aggressiv sind die Feuerfische bisweilen nicht, aber wenn du sie anfasst kannst du dich an deren Stacheln verletzen und vergiften.

Glücklicherweise sind diese Fische aber nicht sonderlich neugierig oder kommen schnell auf dich zugeschwommen.

Meistens dümpeln Sie einfach nur herum oder lauern hinter Steinen oder Korallenblöcken auf kleine Fische, die Sie mit einem kräftigen Sog in ihr Maul ziehen.

Dieses herumlauern kann dir aber zum Verhängnis werden!

Manchmal sieht man Sie einfach nicht direkt – speziell wenn man barfuß durchs flache Wasser läuft. Im Roten Meer kommen diese gefährlichen Fische natürlich auch vor, wobei Sie hier sogar im flachen Wasser anzutreffen sind.

Ich hab hier schon oft gesehen, dass Menschen durchs flache Wasser laufen und so mit den Feuerfischen beinahe auf Tuchfühlung kommen – ohne Sie vorher gesehen zu haben!

Das das natürlich alles andere als lustig ist steht außer Frage. :-)

Der Kontakt mit dem Gift des Feuerfischs ist glücklicherweise nicht lebensbedrohlich – aber sehr schmerzhaft!

#4 Portugiesische Galeere

Gefährlich durch: Giftige Tentakeln

Vorkommen: Zumeist an der Wasseroberfläche

Ab jetzt wird es alles andere als lustig!

Den Kontakt mit den bis zu 50 Meter langen Tentakeln der Portugiesischen Galeere solltest Du unter allen Umständen verhindern!

Die Portugiesische Galeere besteht aus einer Art Gasblase, welche zumeist an der Wasseroberfläche schwimmt und so eine Art Segel darstellt und aus den teilweise extrem langen und zum Teil durchsichtigen Tentakeln.

Diese wiederum sind gespickt mit unzähligen Nesselzellen, die dir das Leben zur Hölle machen können!

Das Gift der Nesselzellen ist so stark, dass gefährdete Menschen oder Allergikern einen allergischen Schock und damit der Gefahr eines tödlichen Schocks bevorsteht.

Da das ja meistens im Wasser passiert besteht die Gefahr, dass man hier durch den starken Schmerz in Verbindung mit dem allergischen Schock hoffnungslos ertrinkt.

Man könnte meinen, dass es sich hier bei der Portugiesischen Galeere um eine Qualle handelt – dem ist aber weit gefehlt.

Eigentlich ist dieses Tier ein Zusammenschluss aus abertausenden einzelnen Polypen, die so dieses faszinierende aber gefährliche Konstrukt geschaffen haben.

Wenn Du eine Portugiesische Galeere sehen solltest, was meistens an der Wasseroberfläche passiert, dann würde ich die Beine in die Hand nehmen und schnellstens das Weite suchen.

Ein Kontakt mit dem Gift ist absolut gefährlich!

Die bis zu 50 Meter langen Tentakel kann man nämlich leider nicht immer direkt sehen, da Sie oft durchsichtig sind und im Wasser nicht auszumachen sind.

Ein langer Neoprenanzug schützt dich aber vor schmerzhaften Verletzungen!

#5 Feuerqualle

Gefährlich durch: Giftige Tentakeln

Vorkommen: Kommt überall vor

Im Grunde genommen sind Quallen natürlich keine Fische, sondern ein bestimmter Lebenszyklus von Nesseltieren.

Da bestimmte Quallenarten aber auch im Mittelmeer rund um Mallorca vorkommen und einige von ihnen relativ gefährlich sind, zähle ich Sie hier mit auf.

Immerhin wollen wir doch eine ausführliche Liste über „Gefährliche Fische vor Mallorca“ haben.

Und genau hierzu zählt die Feuerqualle nunmal auch.

Ihre langen Tentakel weisen ein mittelstarkes Kontaktgift auf, welches bei Berührung fiese Schmerzen verursachen kann!

Je nach Saison kann es vorkommen, dass im gesamten Flachwasserbereich unzählige dieser Quallen das Meer verstopft. Gemütliches und genüssliches Baden und Schnorcheln ist so fast nicht mehr möglich.

Es sei denn Du schnorchelst mit einem Neoprenanzug in Verbindung mit einer Kopfhaube um Sie herum, so dass Du so gut es geht vor den Nesselzellen geschützt bist.

Der Kontakt ist durch mittelstarke Schmerzen geprägt, kann aber auch im schlimmsten Fall allergische Reaktionen hervorrufen!

Ansonsten wirst Du eine brennende und gerötete Haut davon tragen, die zum Teil auch sogar leicht anschwellen kann!

Fazit

Gefährliche Fische kommen leider auch hier vor Mallorca vor, wenn wir uns der Gefahren aber bewusst sind, werden wir schon deutlich entspannter und sicherer im Wasser unterwegs sein.

Vor der Portugiesischen Galeere solltest Du dich allerdings unbedingt in acht nehmen. Ihre wirklich langen Tentakel sind leider nicht immer direkt erkennbar.

Das berühmte Segel der Portugiesischen Galeere kann dazu meilenweit entfernt sein, so dass man die Tentakel auf den ersten Blick nicht zuordnen kann.

Glücklicherweise sind solche Begegnungen relativ selten.

Viel häufiger dagegen ist die Sichtung eines Petermännchen, welches sich gerne in Küstennähe und im flachen Sand aufhält.

Dieser gefährliche Fisch treibt sich nämlich unheimlich gerne rund um die flachen Sandstrände vor Mallorca herum und verfügt über spitze und giftige Stacheln an der Rückenflosse.

Unbedachte Spaziergänge im flachen Wasser könnten also dazu führen, dass Du diese gefährlichen Fische vor Mallorca aufscheuchst und im schlimmsten Fall sogar auf Sie trittst.

Du siehst also, dass selbst Mallorca gefährliche Fische parat hat und Sie nicht nur im Roten Meer vorkommen.

Mit etwas Bedacht und einer Portion Vorsicht wirst Du deine Sicherheit im Wasser aber deutlich nach oben katapultieren.

Apnoetauchen lernen

Über den Autor

Sebastian ist Gründer von Freitauchen Lernen, Reisejunkie, Apnoetauchlehrer und Videofilmer. Er ist absoluter Fan dieses Sports mit all seinen wunderbaren Facetten und er liebt es angehenden und fortgeschrittenen Apnoetauchern diesen faszinierenden Sport beizubringen und deren Wissen zu vertiefen.

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