Die 12 wichtigsten Regeln für mehr Sicherheit beim Tauchen

Sicherheit beim Tauchen

Nimmst Du die Sicherheit beim Tauchen genauso ernst wie ich, aber fragst dich trotzdem, worauf es beim Tauchen ankommt und wie Du deine Sicherheit beim Tauchen nach oben katapultieren kannst?

Perfekt, denn ich möchte hier auf die 12 wichtigsten Grundregeln eingehen, die dich unter Wasser quasi in ein Kokon einhüllen werden!

Ein Kokon unter Wasser? Der löst sich doch auf….

Ach ja stimmt – Du hast ja schon recht. Dann nehmen wir einfach dieses gelbe Plastikei, was sich im Ü-Ei befindet. Das löst sich unter Wasser garantiert nicht auf ;)

So genug um den heißen Brei herum geredet.

Lass uns doch einfach direkt in das Thema” Sicherheit beim Tauchen” eintauchen!

Viel Spaß beim Lesen.

12 goldene Regeln für mehr Sicherheit beim Tauchen

#1 Tauche niemals alleine

Die wichtigste Regel für mehr Sicherheit beim Tauchen solltest Du grundsätzlich niemals missachten.

Leider können immer mal wieder unvorhersehbare Dinge unter Wasser passieren, und Du willst doch nicht in unserem Liebsten Element das zeitliche segnen?

Dachte ich mir! :-)

Daher ist es enorm wichtig, dass Du immer einen Buddy mit dabei hast, der dir im Notfall behilflich sein kann – und natürlich andersherum auch.

Also ich fühle mich meistens deutlich wohler, wenn ich mit meinen Freunden oder der Partnerin unter Wasser bin und ich ihnen blind vertrauen kann und weiß, dass im Notfall jemand zur Stelle ist.

#2 Verzichte auf Alkohol

Das berühmte Deko-Bier ist extrem wichtig, ich weiß – aber bitte immer erst nach dem Tauchen.

Einen klaren Kopf unter Wasser zu behalten ist wichtig – immerhin kann bereits eine kleine Fehlentscheidung im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben.

Und damit Du unter Wasser immer die richtigen Entscheidungen triffst und nicht zu leichtfertig mit bestimmten Situationen umgehst, solltest Du stets mit 0,00 Promille unser Liebstes Hobby ausüben.

Das wird deine Sicherheit beim Tauchen extrem nach oben katapultieren!

Bier und Schnaps also erst nach dem Tauchen!

#3 Denk an eine Tauchversicherung

Durch die sich schnell verändernden Druckverhältnisse setzt Du dich und deinen Körper Belastungen aus, die leider auch mal Verletzungen begünstigen können.

Ich wünsche es dir natürlich nicht und drücke dir die Daumen, dass Du immer wieder zu 100% gesund aus dem kühlen nass kommst und die Tauchgänge grandios und voller schöner Erlebnisse waren. Aber leider haben wir nicht immer Einfluss auf alle Dinge, die unter Wasser passieren.

Und genau aus diesem Grund kann es sinnvoll sein in eine Tauchversicherung zu investieren.

Da die normalen Krankenkassen diese Verletzungen und Behandlungen kategorisch ausschließen, bist Du ansonsten auf dich alleine gestellt und das kann dir ein ziemlich dickes Loch in die Haushaltskasse spülen.

Aquamed* bietet zum Beispiel eine erstklassige und preiswerte Tauchversicherung an, bei der viele Leistungen abgedeckt sind, die Du sonst aus eigener Tasche berappen müsstest. Und das kann leider schnell in die Tausende gehen…..

#4 Achte auf eine aktuelle Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Weißt Du aktuell, ob deine Lunge ihre volle Leistung bringt oder ob sogar ein akutes Problem vorliegt?

Das ist gerade für mehr Sicherheit beim Tauchen enorm wichtig zu wissen.

Zu deiner eigenen Sicherheit solltest Du das beim Tauchen vorab gecheckt haben. Bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung prüft der befähigte Arzt deine Tauchtauglichkeit mit mehreren Tests und Gerätschaften. Eine ist zum Beispiel die Spirometrie (Wikipedia), also dem Lungenfunktionstest.

Die Intervalle für die regelmäßige Tauchtauglichkeitsuntersuchung hängen dabei vor allem von deinem Alter ab.

Achte also immer darauf die Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach Ablauf der Frist anzugehen. Damit verschaffst Du dir deutlich mehr Sicherheit beim Tauchen

#5 Halte eine Tauchpause vor der Rückreise ein

Nachmittags nochmal schnell am wunderschönen Riff entlang tauchen, um dann abends den Flieger in Richtung Heimat zu schnappen?

Klingt verführerisch – das muss ich dir lassen.

Warum soll man auch den ganzen Tag blöd auf der Liege rumdösen, wenn man die Zeit auch sinnvoller nutzen kann – immerhin ist doch Urlaub.

Ich gönne dir jede Sekunde unter Wasser! Nein, ehrlich!

Trotzdem müssen wir uns auch um unsere Gesundheit kümmern und dazu gehört nunmal auch eine ausreichende Pause, bevor wir in den Flieger steigen.

Grundsätzlich solltest Du dir hier vor Abreise ca. 24 – 48 Stunden Pause gönnen, damit wirklich alle angereicherten Gase ordentlich und vernünftigt abgebaut werden können. Sonst gibt’s eine Schaumparty, die leider böse Folgen haben kann….

#6 Apnoe vor Gerätetauchen

Stell dir mal vor, was in deinem Blut passieren würde, wenn Du mit aufgesättigtem Stickstoff so rucki zucki in die Tiefe und wieder hinauf tauchen würdest, so wie man es beim Apnoetauchen macht.

Also mir läuft da ein richtig kalter Schauer über den Rücken!

Man könnte es auch das Sektflaschenprinzip nennen. Trinkst Du Sekt?

Dann kennst Du das bestimmt, wenn der Korken frisch aus der Flasche gezogen wurde. Es schäumt einmal schnell auf und mit etwas Pech sogar aus der Flasche heraus.

Wenn so etwas mit deinem Blut passieren würde – das wünsche ich wirklich niemandem.

Das ist auch der Grund warum Du immer unbedingt darauf achten solltest, das Gerätetauchen immer erst nach dem Apnoetauchen geschehen sollte.

Ist doch eigentlich ganz einfach oder?

#7 Nicht erkältet tauchen

Du bist im Urlaub, aber der Ferienflieger war schon wieder so unsagbar kalt. Die Klimaanlage lief auf absoluter Höchstleistung und Du hast dir einen dicken Schnuppen eingefangen…..

Oder hattest leider das Pech, dass Du mit Erkältung losgeflogen bist und nun Tauchen möchtest.

Du möchtest unbedingt ins Wasser – immerhin ist der Urlaub schon so lange geplant und du hast dich so dermaßen drauf gefreut.

Ich bin voll bei dir und hoffe, dass Du immer gesund in den Urlaub kommst. Allerdings kann es trotzdem mal passieren, dass man im oder schon vor dem Urlaub krank wird. Ich musste schon so oft das Tauchen absagen und kann da gleich mehrere Liedchen von singen.

Wenn Du erkältet ins Wasser springst wird der Druckausgleich unglaublich schwer – wenn nicht sogar unmöglich. Mit ganz viel Glück kommst Du runter.

Was machst Du aber, wenn dir beim Auftauchen eine Umkehrblockade (Wikipedia) den Weg nach oben vermiest? Auweia – das ist echt fies!

Es wird nicht nur sehr schmerzhaft, sondern kann dir im schlimmsten Fall gehörige Barotraumen, also druckbedingte Verletzungen bescheren.

Wichtig ist also immer, dass Du wirklich nicht erkältet ins Wasser hüpfst – auch wenn es so unglaublich verlockend ist!

#8 Körperlich fit tauchen

Letzte Woche warst Du zur Bandscheiben OP und möchtest morgen nach Ägypten zum Schnorcheln und Tauchen fliegen?

Das war natürlich etwas überspitzt, aber ich denke Du verstehst was ich meine! :-)

Damit Du nicht unter gehst wie ein schwerer Anker solltest Du körperlich fit sein – mit einem gebrochenem Bein zu tauchen ist also keine gute Lösung.

Ich hör ja schon auf ;)

Simpel aber wichtig, um deine Sicherheit beim Tauchen deutlich zu verbessern!

#9 Zweitautomat mitnehmen

Gerade dieser Punkt schiesst deine Sicherheit beim Tauchen extrem nach oben.

Du glaubst gar nicht, was diese kleinen Teilchen manchmal für komische Sachen machen!

Gelegentlich lassen Sie einfach so die Luft ab und sind in kürzester Zeit nicht mehr in Gang zu bringen oder vereisen in unseren winterlichen Gefilden – alles schon gesehen.

Stell dir nur mal vor, was Du machen würdest, wenn Du nur mit einem einzigen Atemregler unter Wasser unterwegs bist?!

Wenn der Weg zur rettenden Oberfläche oder zu deinem Buddy womöglich zu weit ist, und Du die Strecke nicht schaffst – ohje ohje.

Das umgehst Du ganz simpel mit einem zweiten Ersatz-Atemregler, auf den Du dich im Notfall verlassen kannst. Das beruhig ungemein und verbessert deine Sicherheit beim Tauchen sowas von!

Der preiswerte aber trotzdem herausragende Cressi MC9* – Atemregler schließt hier diese Lücke.

#10 Dekostopp auf 5 Meter beachten

Auch wenn Du einen flachen Tauchgang gemacht hast – eine letzte Dekopause sollte in deine Tauchgänge immer mit eingeplant werden.

Hier ist auch nicht viel Theorie oder eine beeindruckende akademische mathematische Formel wichtig, die mich aussehen lassen würde, als hätte ich Mathematik studiert.

Auch wenn ich Mathe liebe – aber das Studienfach habe ich dann doch nicht belegt :-)

  • 3 Minuten auf 5 Meter!

Buff jetzt ist es raus. Man, das ging doch schnell oder?

#11 Ausreichend trinken

Ja sogar im ganz normalen Leben müssen wir uns schon anstrengen ausreichend zu trinken. Ich zum Beispiel versuche immer, wenn ich bei uns in der Küche vorbei komme und das große leere Glas da stehen sehe, es mit Kranwasser zu füllen, um es dann in einem Rutsch zu leeren. Das Ritual hat ganz gut geklappt und mein Flüssigkeitshaushalt hat sich seit ein paar Jahren gut eingestellt.

Da Du unter Wasser meistens keine Gelegenheit hast mal eben etwas zu trinken kann es im schlimmsten Fall zur bekannten Dehydrierung beim Tauchen kommen, was deine Sicherheit deutlich nach unten schraubt.

Was begünstigt die Dehydrierung noch:

  • Lange Anreise
  • Stressiges Arbeitsleben
  • Ärger in der Familie
  • Langer Weg zum Tauchplatz
  • Schwere Tauchausrüstung
  • Hohe Außentemperaturen
  • Körperliche Belastung
  • Trockene Pressluft

Neben den üblichen Dehydrierungsproblemen wird übrigens der Druckausgleich immer schwerer, wenn sogar bald schon ganz unmöglich. Das Sekret in deinen Nasen- und Nebenhöhlen wird immer dickflüssiger und verhindert im schlimmsten Fall den so wichtigen Druckausgleich!

#12 Beim Auftauchen weiter atmen

Stell dir vor Du atmest auf 10 Meter einen vollen Atemzug ein und füllst deine Lunge vollständig mit frischer Luft aus deinen Pressluftflaschen.

Soweit so gut.

Jetzt tauchst Du aber auf und vergisst vor lauter traumhaft schöner Korallen und mehrerer um dich herum schwimmender Delfine zu atmen.

Hört sich komisch an, aber wenn man wirklich begeistert und fasziniert ist, dann kann man sowas schonmal schnell vergessen.

Durch den sich abbauenden hydrostatischen Druck dehnt sich deine mit Luft gefüllte Lunge aus und versucht immer größer zu werden. Eine große Lunge ist von Natur aus nicht schlecht, aber leider gibt es auch physische Grenzen…

Solltest Du bis zur Oberfläche hin nicht ausatmen, versucht deine Lunge die doppelte Größe anzunehmen, da sich der Druck, der auf dich einwirkt, halbiert hat.

Das das ziemlich übel ausgehen kann und wird brauche ich dir wahrscheinlich nicht näher erläutern, oder?

Denk also immer daran, dass Du speziell auf dem Weg zur Oberfläche niemals vergessen solltest weiter zu atmen!

PS: Die Lunge hat übrigens keine Schmerzrezeptoren!

Sicherheit beim Tauchen: Häufige Unfälle und Verletzungen

Ja, leider passiert es doch hin und wieder, dass man sich beim Tauchen Verletzungen zuzieht. Das kann man auch nicht immer so vermeiden, sonst bräuchte man auch keine entsprechende Tauchversicherung, die einem in solchen Notfällen entsprechend unter die Arme greift.

Nur um mal einen kleinen Einblick in mögliche Tauchunfälle aufzulisten habe ich hier mal eine kleine Liste erstellt.

Die häufigsten Unfälle und Verletzungen beim Tauchen:

  • Barotraumen in den Stirn- und Nasennebenhöhlen
  • Dekompressionskrankheiten
  • Dekounfälle
  • Lungenrisse
  • Todesfälle
  • Bein- und Armbrüche
  • Schürfwunden
  • Bisswunden
  • Versagen der eigenen Ausrüstung
  • und vieles mehr

Die Tauchversicherung für mehr Sicherheit beim Tauchen

Sicherheit beim Tauchen

Sicherheit ist beim Tauchen das A&O. Das brauche ich dir wahrscheinlich nicht mehr sagen, oder?

Da natürlich immer die Gefahr besteht, dass dir unter Wasser etwas passieren könnte, und hier spielt es keine Rolle ob Anfänger oder Pro, solltest Du dir grundsätzlich Gedanken machen eine Tauchversicherung abzuschließen.

Bereits ab 49,- € pro Jahr kannst Du dich hier bestens absichern und den Fokus auf den Spaß beim Tauchen legen.

Der beste Anbieter auf dem Markt der Tauchversicherungen ist ganz klar aquamed*.

Du hast hier die freie Auswahl und kannst einen auf dich zugeschnittenen Tarif wählen und musst dir fortan kann Sorgen, um dann anfallende und horrende Behandlungs-, Bergungs- oder Rückreisekosten mehr machen.

Mit der exzellenten Aufteilung in 3 unterschiedliche dive cards kannst Du dich optimal auf deine Bedürfnisse absichern…..und das schon ab kaum merkbaren 49,- € pro Jahr.

Wenn Du viel Wert auf eine hohe Sicherheit beim Tauchen legst, dann gehört eine solche dive card unbedingt zur Grundausstattung eines jeden Tauchers.

Fazit

So schön unser Hobby auch ist – Du solltest dir auch über die Gefahren, die da unten auf dich lauern Bescheid wissen, um deine Sicherheit beim Tauchen drastisch zu erhöhen.

Mit diesen 12 simplen aber effektiven Regeln wirst Du schon deutlich sicherer unter Wasser unterwegs sein. Gerade für Tauchanfäger ist die ungewohnte Welt und die Bewegung und Interaktion in diesem flüssigen Medium noch ungewohnt. Aber die Regeln gelten sowohl für dich als Anfänger aber auch für erfahrere und professionelle Taucher, die schon Jahrzehnte unter Wasser unseren Sport ausüben.

Ja sogar Weltklasse-Apnoetaucher sind schon umgekommen, da Sie sich nicht an bestimmte Regeln gehalten haben.

Egal ob Anfänger oder professioneller Berufstaucher – das große Problem ist die fehlende Abdeckung bei einem Tauchunfall durch unsere herkömmlichen Krankenversicherungen. Hier solltest Du grundsätzlich schauen und prüfen, welche Tauchversicherung für dich infrage kommen würde.

Die beliebteste findest Du ohne Frage bei aquamed*, bei der ich übrigens auch schon etliche Jahre zufriedener Kunde bin und die zur Grundausstattung eines jeden Tauchers gehören sollte.

So ich hoffe ich konnte dir mit diesen wichtigen Grundregeln für mehr Sicherheit beim Tauchen helfen.

Ist dir beim Tauchen in punkto Sicherheit schon mal irgendetwas passiert, was Du lange in Erinnerung behalten wirst?

Schreib’s mir gerne unten in die Kommentare.

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Apnoetauchen lernen

Über den Autor

Sebastian ist Gründer von Freitauchen Lernen, Reisejunkie, Apnoetauchlehrer und Videofilmer. Er ist absoluter Fan dieses Sports mit all seinen wunderbaren Facetten und er liebt es angehenden und fortgeschrittenen Apnoetauchern diesen faszinierenden Sport beizubringen und deren Wissen zu vertiefen.

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